Unternehmerservice

Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen greifen gerne auf die Dienste der Wirtschaftsförderer zurück. Die Unterstützung beschränkt sich keineswegs auf die Koordination bei Bauanträgen und -voranfragen. Vielmehr gilt es, die Rolle des Mittelstands und namentlich des Handwerks als Rückgrat der Ausbildung zu stärken. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels trägt die Wirtschaftsförderung dazu bei, das Image der Handwerksberufe zu verbessern und deren hervorragenden Zukunftschancen zu verdeutlichen.

Das Magazin „Jobzzone“ informiert über die besten Ausbildungsbetriebe und -stellen der Region und zeigt, dass es sich lohnt, eine Lehre in der Heimat zu absolvieren.

Oft empfinden Antragsteller die Verfahrensdauer bei Bauanträgen oder Bauvoranfragen als zu lange oder tun sich schwer, sich im „Behördendschungel“ zurechtzufinden. Damit Unternehmen, gewerbliche Bauherren und beauftragte Architekten nur einen zentralen Ansprechpartner haben, koordiniert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gerne das Verfahren.

Zum kostenlosen Beratungsangebot gehört auch die frühzeitige Abklärung, welche Unterlagen vorzulegen und welche Anforderungen zu erfüllen sind. Eine solche Qualitätsprüfung kann die Abläufe erheblich beschleunigen, da sie Nachforderungen, Rückfragen und sonstige Verzögerungen vermeidet.

Risikofaktor Fachkräftemangel: Immer wieder benennen Unternehmen die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Mitarbeiter als entscheidend für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
Der Nationalparklandkreis Birkenfeld arbeitet seit einigen Jahren aktiv dabei mit, dass die Unternehmen der Region auch in Zukunft die benötigten Mitarbeiter finden: Er präsentiert die besten Ausbildungsbetriebe der Region auf einen Blick – sowohl als hochwertig gedrucktes Buch als auch als umfangreiche Internet-Datenbank. Die Guides werden kostenlos an die Schülerinnen und Schüler der Vorentlassklassen verteilt und im Berufskundeunterricht eingesetzt. Denn für Unternehmen gilt: Wer zukunftsfähig bleiben will, muss selbst ausbilden – und sich um geeignete Azubis bemühen.

„jobzzone” soll jungen Menschen Wege eröffnen, ihre berufliche Zukunft in ihrer Heimat zu finden. Unternehmen unserer Region werden regelmäßig für ihr Schaffen und ihre Produkte ausgezeichnet, stellen einzigartige Dinge her. Auch international genießen viele ein beachtliches Renommee und eröffnen den Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit weit über den bisherigen ,Tellerrand‘ zu blicken und Erfahrungen zu sammeln“, so Landrat Dr. Matthias Schneider. „Der große Erfolg der ersten beiden Auflagen zeigt, dass dies genau der richtige Ansatz ist. Im gleichnamigen Magazin und auf der dazugehörenden Internetplattform können sich die heimischen Arbeitgeber präsentieren und so den jungen Menschen einen guten Überblick über die Angebote vor Ort geben. Diese bekommen so in kompakter Form die Informationen, die sie für die wichtige Entscheidung – den Einstieg in ihre berufliche Zukunft – benötigen“, ergänzt der Oberbürgermeister von Idar-Oberstein, Frank Frühauf.